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Ausstellung Stolpersteine in der Petrikirche

Schülerinnen und Schüler der Krusenstern-Schule in Schmarl und der Nordlicht- Schule Lichtenhagen haben sich mit dem Schicksal der jüdischen Rostocker Familien Levy, Josephy und Siegmann in der Nazizeit beschäftigt.
Mitglieder dieser Familien wurden von den Nazis deportiert und ermordet, deshalb gibt es für sie Stolpersteine, also kleine, in den Boden gelassene Gedenktafeln vor dem jeweils letzten Wohnsitz, z. B. für Ida Levy im Patriotischen Weg 16 oder Franz und Edith Josephy in der Schillerstraße 12. Für den ehemaligen Vorstand der Rostocker Straßenbahn, Richard Siegmann, gibt es einen Stolperstein in Berlin. Einige Kinder haben es geschafft, mit den sogenannten „Kindertransporten“ nach England oder in andere Länder zu fliehen und zu überleben.

Mithilfe von Material aus dem Max-Samuel-Haus sowie unterstützt von Studierenden der Universität Rostock und Projektleiterin Kristina Koebe haben die Schülerinnen und Schüler verschiedene Lebensläufe rekonstruiert und mit Texten, Bildern, Collagen usw. dokumentiert. Daraus ist eine Ausstellung entstanden, die ab dem 29. Januar 2026 im Anschluss an den Gedenktag zum Holocaust am 27. Januar im Nordschiff der Petrikirche täglich zwischen 10 und 16 Uhr zu sehen sein wird. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

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