Die Ev.-Luth. Slütergemeinde wurde – wie deren Gemeindehaus – benannt nach dem Rostocker Reformator Joachim Slüter, Kaplan an der St.-Petri-Kirche, gestorben am 19. Mai 1532. Das Dorf Dierkow gehörte seit seiner Gründung zur Kirchgemeinde Toitenwinkel.
In den Jahren 1935-1937 wurde die Stadtrandsiedlung Rostock-Dierkow mit den Teilen Dierkow-Ost und Dierkow-West gebaut. Die Einfamilienhäuser wurden vorrangig von Angestellten der damaligen Rostocker Flugzeugwerke bewohnt. Im Jahre 1980 erfolgte die Grundsteinlegung für das Neubaugebiet Rostock-Dierkow.
Am 31. März 1937 wurde Rostock-Dierkow durch ein Kirchengesetz der St.-Petri-Gemeinde angeschlossen. Mit Wirkung vom 1. April 1950 wurde Dierkow zur selbständigen Kirchgemeinde mit dem Namen “SLÜTERGEMEINDE” erklärt . Gleichzeitig wurde für die Slütergemeinde eine eigene Pfarrstelle errichtet. Am 1. 1. 2026 fusionierte die Slütergemeinde mit Gehlsdorf und der Innenstadtgemeinde zur Ev.-luth. Jakobus-Kirchengemeinde Rostock.
Das Slüterhaus wurde 1951 als Pfarr- und Gemeindehaus errichtet. Das Gebäude wurde zuletzt umfassend energetisch saniert und ansprechend erweitert. Die Einweihung erfolgte im Oktober 2023.
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