Orgeln

Orgeln in St. Marien, St. Petri und St. Nikolai

Die früheste Nachricht über eine Orgel in Rostock datiert aus dem Jahr 1452 (Erwähnung von Ausgaben für eine Orgel in der Marienkirche). Vermutlich gab es schon früher Orgeln, da in mehreren Städten Mecklenburgs schon im 14. Jahrhundert Instrumente belegt sind.

Die Kirchen St. Nikolai und St. Petri brannten im Zweiten Weltkrieg aus. In beiden Kirchen gingen prächtige Orgelprospekte des 18. Jahrhunderts verloren, im Fall von St. Petri ein Werk der prominenten Orgelbaufirma Walcker enthaltend.

In den Jahrzehnten des Wiederaufbaus erhielt die Petrikirche im Hauptschiff ein behelfsmäßiges Instrument. Der Nikolaikirche wurde ein größeres gebrauchtes Instrument aus Bayern zur Verfügung gestellt.

Die Marienkirche besitzt in der Winterkirche (Turmkapelle) eine Kleinorgel und im Hauptschiff ein großes Instrument in prächtiger barocker Fassade, welches in seiner Substanz als einziges in der Innenstadt in die weitere Vergangenheit zurückreicht.

Im Jahr 2017 schenkte der Kirchenmusik-Förderverein der Innenstadtgemeinde eine mobile Truhenorgel, die bei Gottesdiensten und Konzerten in den Kirchen der Gemeinde eingesetzt wird.

Orgel Petrikirche

Alexander Schuke, Potsdam, 1971

Manual:

Gedackt 8′
Principal 4′
Rohrflöte 4′
Gemshorn 2′
Quinte 1 1/3′
Scharff III

Pedal:

Subbass 16′
Pedalkoppel

Alle Manualregister geteilt zwischen b° und h‘

Orgel Nikolaikirche

Erbaut 1971 für die Ev. Kirche Rummelsberg (Bayern) durch Gerhard Schmid, Kaufbeuren.
Der Wunsch nach einem anderen Instrument in Rummelsburg führte dazu, dass die bayerische Landeskirche das Instrument der Partnerkirche in Mecklenburg anbot.
Aufstellung in Rostock durch die Erbauerfirma im Jahr 2002.

Disposition:

I. Manual, Rückpositiv, C-g“‘

Holzgedackt 8′
Praestant 4′
Kleinpommer 2′
Oktave 1′
Cymbel 2-3f. 1/2′
Krummhorn 8′
Tremulant

II. Manual, Hauptwerk, C-g“‘

Gedecktpommer 16′
Prinzipal 8′
Spitzflöte 8′
Oktave 4′
Koppelflöte 4′
Gemsquinte 2 2/3′
Schwiegel 2′
Mixtur 4f. 1 1/3′
Trompete 8′

III. Manual, Brustwerk (schwellbar), C-g“‘

Weidenpfeife 8′
Rohrflöte 8′
Schweizerpfeife 4′
Prinzipal 2′
Nasat 2 2/3′
Terz 1 3/5′
Septime 8/7′
None 8/9′
Scharf 3f. 1′
Schalmey 8′
Tremulant

Pedal, C-f‘

Akustikbaß 32′
Prinzipal 16′
Subbaß 16′
Oktave 8′
Gedecktbaß 8′
Choralbaß 4′
Gemshorn 2′
Hornbaß 2f.
Posaune 16′
Trompete 8′

Koppeln: I/II, III/II, I/P, II/P, III/P
Mechanische Schleiflade, elektrische Registertraktur
Vier freie Kombinationen

Truhenorgel der Innenstadtgemeinde

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Orgel Marienkirche

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Orgel Winterkirche Marien

Alexander Schuke, Potsdam
1948 als opus 219 für die Marienkirche Beeskow erbaut, 1965 nach Rostock übertragen. Umfang C-f“‘, Schleifenteilung h/c‘, angehängtes Pedal

Bass:
Gedeckt 8′
Rohrflöte 4′
Quintadena 2′
Principal 2′
Scharff III

Diskant:
Gedeckt 8′
Rohrflöte 4′
Sesquialtera II
Principal 2′
Scharff III

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